Zur Trinkwasserkonditionierung
Von großer Bedeutung für die bei den Verbrauchern ankommende Qualität des Trinkwassers ist bekanntlich das Rohrnetz. Die die Wassergüte und das Rohrnetz beeinflussenden, häufig Rostwasser verursachenden Korrosionsreaktionen hängen dabei maßgeblich von der ursprünglichen Wasserqualität und den verwendeten Rohrwerkstoffen, vor allem Gußeisen und Stahl, ab.
Die sich dabei - manchmal auch unverhofft - ergebenden Problemstellungen sind der Bereich, in dem wir als Partner der Stadt- und Wasserwerke mit inzwischen 30-jähriger Erfahrung sachgerechte Lösungen, vielfach in Zusammenarbeit mit namhaften, den Wasserversorgungsunternehmen verpflichteten oder nahestehenden Instituten, anbieten und in die Praxis umsetzen.

Die von METAKORIN entwickelten, im Mehr-Schritt- oder Integrations-Verfahren® zum zentralen Einsatz gelangenden phosphathaltigen und phosphatfreien, carbonataktivierten Carbosil® -Kombinationen eignen sich:
- zum Korrosionsschutz wasserführender Metallsysteme
- zur Vermeidung von Rostwässern und Aufeisenungen
- zur Verminderung von Flächenkorrosionen in Kupferleitungen
- zur Einschränkung von Bleiemissionen aus vorhandenen Bleirohren
- zur Härtestabilisierung im Warmwasser
METAKORIN-Produkte für denTrinkwasserbereich sind hygienisch unbedenklich und gelten als Aufbereitungsstoffe gemäß § 11 der Trinkwasserverordnung 2001. Allen phosphathaltigen und phosphatfreien carbonataktivierten Carbosil® -Kombinationen sowie den hochkonzentrierten Phosphat-Lösungen ist vom DVGW-Technologiezentrum Wasser (TZW), Karlsruhe, die Unbedenklichkeit bescheinigt.
Grundlage aller Carbosil® -Formulierungen sind carbonataktivierte Silikate, die in verschiedenen Modifikationen hergestellt werden.
Ausgangsstoff für die Herstellung von Natriumsilikaten ist das in Quarzsanden kristallin enthaltene Siliziumdioxid (SiO 2). In einem speziellen Verfahren wird der fein vermahlene Quarzsand unter großem Druck und hohen Temperaturen verflüssigt und zu Natriumsilikat strukturiert. Ein weiterer, die Güte bestimmender Verfahrensschritt besteht in der Carbonataktivierung der Silikate, einem Verfahren zur diskreten Kontrolle der Kieselsäurevernetzung.
Silicium steht hinsichtlich der Häufigkeit seines Vorkommens in der Erdrinde mit 25% an zweiter Stelle aller Elemente und ist daher auch in der belebten Natur regelmäßig nachweisbar. Die Kieselsäure liegt in den Pflanzen teils in löslicher, teils in unlöslicher hochpolymerer, teils in alkohollöslicher Form in organischer Bindung vor. Der gesamte Siliciumbestand des Menschen beträgt ca. 1 Gramm. Blut enthält etwa 1 ppm Kieselsäure. Knochen enthalten bis zu 100 ppm. Silicium ist ein Bestandteil der Bindegewebssubstanz. Ausreichende Mengen von Silicium und Kupfer sind zur Aufrechterhaltung der Elastizität der Bindegewebe notwendig. Der neue Trend, Kleie als Balaststoff einzunehmen, bewirkt eine stark erhöhte Siliciumzufuhr, denn alle Pflanzenfasern sind reich an Silicium.
Tierische Lebensmittel enthalten 0,3 - 4 mg SiO 2/100 g. Getreide bildet jedoch die Hauptquelle für die alimentäre Aufnahme beim Menschen. Die Tageszufuhr schwankt zwischen 50 und 250 mg. Da der gesamte Siliciumbestand - wie bereits erwähnt - nur rund 1 Gramm beträgt, ist folgerichtig abzuleiten, dass das nicht benötigte Silicium rasch durch die Niere ausgeschieden wird.
Die Zufuhr von Phosphaten, die als Reservestoff für den Aufbau lebenswichtiger organischer Verbindungen fungieren, sowie bei den intermediären, also schrittweisen Stoffumsetzungen eine Rolle spielen, soll 2500 bis 4000 mg PO 4 (Phosphat) je Tag betragen. Bei wiederum üblicher Dosierung von Carbosil®-Produkten werden dem Trinkwasser zwischen 1,0 und 2,0 mg PO 4 je Liter Wasser zugeführt; eine Menge also, die im Hinblick auf den Gesamtbedarf unberücksichtigt bleiben kann.